Auf nach Lagos
- ralfgranderath
- 22. Apr. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Heute nehmen wir von Olhao Abschied, um die Küste weiter Richtung Westen zu fahren. Aber zunächst machen wir einen Abstecher in die "Berge" und besuchen das schöne Örtchen Alte. Hier sind die meisten Häuser noch weiß gekalkt und alles wirkt noch sehr authentisch und ursprünglich. Allerdings wird der Ort sicherlich im Sommer auch von Touristenmassen gestürmt.
Wir wandern durch die Gassen und entlang der Bäche, die hier entspringen. Mit besserer Planung hätten wir hier sicherlich heute auch eine schöne Wanderung machen können. In einem kleinen Cafe gibt es unsere übliche Dosis Pasteis de Nata.
Nächstes Ziel ist der kleine Wasserfall am anderen Ende des Dorfes. Nicht spektakulär, aber trotzdem sehr schön und sicherlich die 178 Stufen, die man rauf und runter laufen muss, wert. Auf dem Weg dahin machen wir noch die Bekanntschaft von Balthasar, einem schönen Esel, der in einem kleinen Stall am Rande der Straße steht und für kleine und große Kinder ein Attraktion ist.
Zurück am Auto entscheiden wir uns noch dafür, einen Stopp bei einem Weingut einzulegen, damit Andrea und Luer nicht nach Hause fahren ohne Wein von der Algarve getrunken zu haben. Leider ist die Weinprobe mit kleiner Wanderung auf dem Weingut schon ausgebucht und wir haben nur wenig Zeit etwas zu probieren, aber wir entscheiden uns für zwei tolle Weißweine und freuen uns schon auf die Verkostung am Abend.
Lagos soll die schönste Stadt an der Algarve sein und uns gefällt die kleine Stadt mit dem schönen Hafen und den verwinkelten Gassen auch auf Anhieb sehr gut. Wir laufen von einem Parkplatz etwas außerhalb an der Marina vorbei und dann immer weiter Richtung historischem Zentrum. Allerdings sind die Geschäfte auch sehr touristisch und die schönen kleinen Boutiquen, die es zumeist in den Städten im Landesinnern gab, finden wir hier nicht. In der Kirche wird ein Bild des heute verstorbenen Papstes projiziert. Wir laufen weiter zum Strand und sehen zum ersten Mal die schönen Felsbögen, die es an der Felsenalgarve zu bestaunen gibt.
Wir laufen noch eine Weile durch die alten Gassen und stöbern in dem ein oder anderen Geschäft. An vielen Stellen gibt es schöne Streetart zu bestaunen.
Dann geht es zurück zum Auto und zum Campingplatz "Salema Ecocamp", der wirklich sehr schön ist. Luer und Andrea haben leider die Nase voll von ihrem Camper, den sie bei Indie Camper gemietet haben und der wirklich eine Katastrophe ist. Der Wagen ist dreckig, die Toilette war nicht sauber, ein Lattenrost schon gebrochen und jetzt ist auch noch die Wasserpumpe defekt. Das ist schon eine Frechheit und versaut dir den Urlaub. Immerhin treffen wir uns am Abend noch zum Grillen auf unserem schönen Platz und es gibt nochmal Langusten, Fisch und den heute noch gekauften Wein.

































































































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